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5 Tipps für die Zusammenarbeit mit Freelancern

Sie kennen das: „Geht nicht“, „Dauert“, „Muss genauer spezifiziert werden“, „Keine Ressourcen frei“, „Kommt in Release 82.14“ – ich weiß nicht, wie viele gute und sehr gute Ideen durch solche Gedanken nicht realisiert worden sind. Ein Freelancer könnte helfen.

Freelancer - frei wie ein Vogel

Freelancer – frei wie Vögel aber sehr nützlich.

Projektarbeit bedarf in der Planungs- und Ausführungsphase der Präzision und Gewissenhaftigkeit. Als Führungskraft möchte man umsetzen, Ziele erreichen, Märkte erobern – schlicht gesagt: machen. Man wünscht sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unbefangen und unbelastet an Projekte herangehen. Sollte es Ihnen ähnlich gehen, dann ist die Zeit reif mit Freelancern zu arbeiten: come on and jump out – of the box.

So ein Projekt anzugehen, versetzt Sie in eine neue Situation: Sie bestimmen, welche Fähigkeiten und Talente Sie brauchen, welche Funktionen Sie möchten und wie Sie die Zusammenarbeit gestalten. Dabei lohnt es, die klassischen Projektmanagement-Tools wie „Scrum“ oder „Jira“ beiseite zu lassen. Das bringt Ihnen eine notwendige Veränderung der Perspektive:

1. Eine neue Sichtweise auf Ihre Projekte

Stellen Sie sich vor, Sie können Projekte vom Ende her denken. Erst einmal kein Gedanke an begrenzte Ressourcen, stattdessen denken Sie in Qualifikationen und Fähigkeiten: Was bräuchten Sie: Grafiker, Texter, Programmierer? Und was sollen diese leisten? Ein Layout gestalten? Eine Idee aufgreifen und texten? Eine Story programmieren? Und das frei von firmeninternen Scheuklappen und Tabus.

Mein Tipp: Suchen Sie in Verzeichnissen von Freelancer-Portalen. Dort finden Sie schnell Spezialisten und können sich über ihre Fähigkeiten und Referenzen informieren. Über die Bewertungen können Sie gleich die Leistungsfähigkeit und Qualität der Dienstleister einschätzen.

2. Eine neue Erzählung für Ihre Projekte

Unsere Umgebung prägt, wie wir über Projekte sprechen. Der Zuhörer bestimmt die Erzählung. Stellt man dem eigenen Team eine Idee vor, so ist die Erzählung schon geprägt. Sie setzen Dinge voraus und lassen wichtige Einzelheiten aus. Das ist normal, engt aber ein. Beschreibt man Projekte in der Cloud Außenstehenden, muss man anders erzählen.

Mein Tipp: Schreiben Sie Ihre Projektidee auf einem Freelancer-Portal aus.

Allein dass Sie Ihr Projekt für Außenstehende beschreiben, führt dazu, dass Sie Gedanken neu strukturieren.

3. Stimmung und Konkurrenzdenken in Ihrem Team

Teams brauchen Herausforderungen. Ziele ebenso wie Benchmarks. Und: Teams müssen lernen, bei der Erfüllung von Zielen zusätzliche Ressourcen zu generieren um den Projekterfolg zu sichern. Den Projektteilnehmern muss vermittelt werden, dass nicht nur die Umsetzung eigener Aufgaben wichtig ist, sondern dass der Erfolg des Projekts im Mittelpunkt steht.

Mein Tipp: Fördern Sie Ihre Mitarbeiter in diesem Sinne: Erfolg und Ergebnis managen.

Wenn es die eigenen Ressourcen nicht schaffen, dann lassen Sie die Projektaufgabe formulieren und ausschreiben. Das entlastet und fördert die Motivation, vielleicht sogar Reibung, die in diesem Fall aber besonders hilfreich ist.

4. Neue Gesprächspartner mit neuen Gedanken und Ideen

Freelancer eignen sich besonders gut für Programmieraufgaben oder für kreative Grafik-Arbeiten in den Bereichen Print und Web. Wegen der vielen Projekte für verschiedene Kunden aus anderen Branchen, verfügen gerade Freelancer über einen großen Erfahrungsschatz, der Ihr Projekt befruchten kann.

Mein Tipp: Kommunizieren Sie schnell mit Freelancern

Und zwar nur mit denen, die auf Ihre Projektausschreibung antworten. Fragen Sie nach Lösungsansätzen und weiter führenden Ideen. Sie werden erstaunt sein, woran Sie alles noch nicht gedacht haben.

5. Zugang zu einem neuen Netzwerk

Wir sind von der Lösung unserer Aufgabe immer nur ein paar Schritte weit entfernt. Bei der zunehmenden Komplexität der Arbeitswelt brauchen wir Expertenwissen und Spezialfähigkeiten. Eine Google-Suche bietet eine erste Orientierung. Ab einem bestimmten Punkt braucht man aber Experten – wenn auch nur zur Beratung.

Mein Tipp: Bauen Sie ein Freelancer-Netzwerk auf.

Mit jedem Auftrag, den Sie nach Außen geben, erweitern Sie auch Ihr eigenes Kompetenz-Spektrum. Jeder Kontakt führt zu den nächsten Kontakten und erweitert so auch Ihre eigene Lösungskompetenz.

Dass die Arbeit mit Freelancern auch noch Kosten sparen kann, ist ein angenehmer Nebeneffekt. Aber denken Sie daran: gute Freelancer verdienen gutes Geld, wie wir alle.

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