Gefühlt habe ich erst mich seit 100 Jahren nicht mehr mit SEO beschäftigt. Natürlich sind es keine 100 Jahre, aber es fühlt sich so an (Jahrgang 1961?!).
Dabei hatte ich früher einen ziemlich intensiven Bezug dazu. Angefangen hat das damals über die Gründer von 123people.de. Die waren zu ihrer Zeit echte SEO-Spezialisten und haben mich überhaupt erst an das Thema herangeführt.
Danach habe ich die Website www.margit-hohenberger.de aufgebaut und dort viele Dinge ausprobiert. Damals gehörten Seobility, Google Webmaster Tools und natürlich PageSpeed zu den Werkzeugen, mit denen ich regelmäßig gearbeitet habe. Das hat sich gelohnt. Die Seiten wurden schneller, die Platzierungen besser und die Besucherzahlen stiegen.
Irgendwann haben sich meine beruflichen Schwerpunkte verändert und SEO rückte in den Hintergrund. Eigentlich habe ich mich nur noch darum gekümmert, von Zeit zu Zeit (also eher wenig) vernünftige Inhalte zu veröffentlichen.
Jetzt bringt KI das Thema für mich wieder zurück, denn interessiert dabei vor allem die technische Seite. Also bin ich wieder eingestiegen.
Als Erstes habe ich meine Website hier (hermann-hohenberger.de) mit Google PageSpeed Insights analysiert. Den Link habe ich anschließend in Cursor AI eingefügt. Mein Blog ist mit Astro aufgebaut und Cursor kann direkt auf den Quellcode zugreifen.
Mein Prompt war ganz einfach:
“Bitte analysiere die Website anhand der Ergebnisse von Google PageSpeed Insights. Schlage Verbesserungen vor und setze sie – nach Rückfrage – direkt um.”
Das Ergebnis hat mich wirklich überrascht.

Cursor wusste sofort, an welchen Stellen Optimierungsbedarf besteht. Es war auch nicht alles beim ersten Versuch perfekt. Ich habe ein paar Iterationen und kleinere Korrekturen. Trotzdem war die technische Optimierung der Website nach weniger als einer Stunde erledigt.
Natürlich weiß ich, dass ein PageSpeed-Wert von 100 allein noch kein gutes Ranking garantiert. SEO besteht aus deutlich mehr als Technik.
Aber trotzdem finde ich das beeindruckend. Was früher viele Stunden gedauert hat, erledigt heute eine KI in erstaunlich kurzer Zeit. Genau dadurch bleibt mehr Zeit für die Dinge, die wirklich Spaß machen.
Ich merke im Moment immer mehr, dass es gar nicht die eine KI gibt. Ich nutze inzwischen verschiedene Werkzeuge, je nachdem, was ich gerade erreichen möchte. Jedes hat seine Stärken und zusammen ergeben sie einen ziemlich guten Werkzeugkasten.
Ich bin Jahrgang 1961. Vielleicht macht es mir gerade deshalb Spaß, neue Dinge auszuprobieren. Nicht weil ich glaube, dass KI alles besser macht (wirklich nicht), sondern weil ich verstehen möchte, was heute möglich ist.
Also: neugierig bleiben. Neue Werkzeuge einfach ausprobiern. Man muss nicht alles sofort können. Oft reicht schon ein kleines Experiment, um auf neue Ideen zu kommen.
PS: Und natürlich habe ich anschließend bei www.margit-hohenberger.de Wordpress rausgeworfen und auf plain HTML umgestellt. Und dann mit Cursor AI und Pagespeed optimiert. Und dort habe ich auch das Repo github.com/AgricIDaniel/claude-seo geklont und für Cursor angepasst. Das hat auch noch ein paar Punkte gebracht. Margit hat jetzt wieder viel zu viele Anfragen…