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Bewertungs-/Empfehlungsmarketing: die Welt…

… hat sich weiter gedreht! Sagt nicht nur Roland der Revolvermann (aus Stephen King’s Saga vom Dunklen Turm).

Im Augenblick dreht sich die Welt der Werbung in einen – wie ich meine – fabelhaften Paradigmenwechsel: Bis heute haben Werbetreibende unglaublich viel unternommen (und tun es immer noch) um ihr Image, ihre Marke in unseren Köpfen wertig zu machen. Und es funktioniert. Denken Sie jetzt nur nicht an rote Formel 1 – Autos, oder “mhmhmh-Silberpfeile” oder an Energydrinks. Sie wissen, was ich meine.

Das Internet hat die Welt weiter gedreht. Bewertungen, Empfehlungen, Feedbacks sind die Zauberworte des zeitgemäßen Marketings. Immer mehr Plattformen und WebSites bieten dieses WEB 2.0-Feature an und geben damit Verbrauchern ein “Schwarzes Brett”. Damit werden echte Erfahrungen mit Produkten und Dienstleistungen publik – werden öffentlich! Ob anonym oder mit tatsächlichem Namen; nicht mehr der Werbetreibende bestimmt das Bild das wir von ihm haben, sondern die Verbraucher (WIR) legen es fest. Erfahrung determiniert Image.

Natürlich liegen darin Gefahren und Herausforderungen: Es gibt Leute, die wollen kein Feedback und/oder können damit nicht umgehen. Oder: können wir den anonymen Bewertungen im Internet trauen? Was ist, wenn geschönte Bewertungen industriell gefertigt werden und auf uns herniederprasseln? Wir werden sehen (Roland der Revolvermann nennt sowas eine “Schwachstelle”).

Eines ist aber sicher: Empfehlungen und Bewertungen (Mundpropaganda) hatten schon immer eine wichtige Rolle. Mit der Reichweite des Internets bekommen sie breite Öffentlichkeit und damit Wucht und Kraft.  Und das bleibt so, das geht nie mehr weg! Besser wir gewöhnen uns daran.

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Klimaanlage aus, es muffelt.

Hallo Hartmut Mehdorn,

es muffelt im IRE von Nürnberg nach Dresden (20.06.2008, 16:43). Das liegt an der Klimaanlage. Die geht nicht gescheit (Entweder kaputt – oder: geht nur, wenn der Zug langsam fährt, oder so).

Und es scheint die Sonne und es hat 29 Grad. Können Sie sich vorstellen, wie sich das auf die in Knobelbecher eingepackten Füße von jungen Soldaten auswirkt? Ich kann Ihnen sagen, wie sich das auf das Wohlbefinden der etwa 70jährigen Dame links neben mir auswirkt.

Schön ist das nicht, Herr Mehdorn. – Nein, man kann die Fenster nicht öffnen und der Schaffner ist im anderen Triebwagen. Schöner Mist.

Ob Sie das ändern lassen könnten. S’würde das Betriebsergebnis verbessern – mittelfristig.

Grüße aus der Realität in den Elfenbeinturm, Ihr

Hermann Hohenberger

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… wegen verspäteter Ankunft im Bahnhof haben wir Verspätung.

Offener Brief an Hartmut Mehdorn, Bahnchef.

Hallo Hartmut Mehdorn,

ich muss Ihnen schnell von einem Ihrer Schaffner berichten, der großes rhethorisches Talent hat. Die Ansage war: “… wegen verspäteter Ankunft im Bahnhof hat unser Zug leider 7 Minuten Verspätung”.  (Regionalexpress von Hof nach Nürnberg, 16.06.2008, 6:30 ab Hof).  Aber ansonsten ist das ein wirklich guter Mann. Sehr freundlich.

Mich würde nur interessieren, wer Ihren Leuten solchen Schwachsinn beibringt. Da gibt es noch so ein paar Formuliereungen, die mir in letzter Zeit begegnet sind, zwei Beispiele: “…wegen Gleisbelegung können wir nicht in den Bahnhof einfahren” und  “wegen Störungen im Betriebsablauf kommt es zu Verzögerungen”. Euer Spiel heißt: Wirkung mit Wirkung begründen. Das ist unfaire Rhethorik und Dummpulver zur Ruhigstellung von Fahrgästen.

Einfacher und ehrlicher wäre die Wahrheit: “Wegen uns haben wir Verspätung… oder: “Wegen Beförderung von Fahrgästen kam es leider zu Verzögerungen bei der Ankunft im Bahnhof…” Oder auch: “wegen intensiver und vorausschauender Arbeit kam es zu unvorhergesehenen Verspätungen…”. (Bitte sehen Sie mir den Sarkasmus nach, aber ich bin grad unterwegs von Bamberg nach Hof, es ist 22:28 Uhr und wir haben schlappe 20 Minuten Verspätung… wegen einer Störung im Betriebsablauf)

Ich hätte das gar nicht aufgeschrieben, wenn ich nicht am gleichen Tag in der WELT ( 16.06.2008 ) gelesen hätte, dass Sie, Herr Mehdorn, in Napoleon ein Vorbild sehen und wohl sagten: “Ich bin sicher, er wäre ein hervorragender Bahnchef gewesen”. Nur dass sich jetzt nicht etwas in Ihrem Kopf festzurrt: Die Bahnangestellten sind keine Soldaten und die Fahrgäste nicht die Feinde… manchmal habe ich den Eindruck, wir wären die Feinde, die Fahrgäste, sie wissen schon, das sind die, die auch Geld geben. Und es muss auch nichts erobert werden, höchstens die Herzen der Fahrgäste. Ob Sie das verstehen können? Ach, könnten Sie doch mit Napoleon sprechen, der wußte wenigstens die Herzen seiner Soldaten für sich zu gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen

H.  Hohenberger

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Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

Eine Ansage in eigener Sache: ich kenne Fortbildung, Seminare und Beratung aus mindestens drei Perspektiven. Ich habe schon selbst als “Schüler” an Seminaren teilgenommen (was für die Trainer ziemlich heavy war…). In meinem Job als “Geschäftsführer” hatte ich Berater und ich habe meine Leute auf Seminare geschickt. Als “Trainer” habe ich auch eine ganze Reihe von Semiaren selbst veranstaltet und gehalten. Mir sind also die Überlegungen: Bringt das was? Stimmt Preis-Leistung? Ruhen die sich da nur aus? Wer weiß, auf was für Ideen die da gebracht werden? … durchaus vertraut.
 
Und im Augenblick ärgere ich mich darüber, dass ich nicht viel mehr Leute – und mich selbst – viel öfter auf Schulungen schicke, denn: Weiterbildung bringt Vorteile, letztlich bares Geld. Period! Und über die, die nicht in Bildung investieren ärgere ich mich auch… grauenhaft. Dabei ist Bildung nützlich, lesen Sie jetzt selbst weiter mit der Fähigkeit “lesen” die Ihnen auch einmal jemand beigebracht hat.
 
“Unser gesamtes Verkaufsteam geht motiviert, mit neuen Argumenten und Sichtweisen bewaffnet auch an schwierige Fälle. Nachbereitung klappt prima, so dass wir die Seminarkosten eine Woche später locker wieder drin haben.” (Mischa Salzmann, Geschäftsführer Radio Bamberg über das Zitronenseminar von Alexander Zeitelhack)
 
“es funktioniert… danke für die vielen Infos …. Der Umsatz ist diese Woche gestiegen und … viele neue Termine…” (Thomas Sch., ein Teilnehmer aus meinem eigenen Seminar)
 
“Übrigens, Zoo Zörb, Angebot 3.000 € plus Beitragsserie, das wird was. Danke dafür und vielen Dank für das tolle Seminar, es funktioniert super.” (Dieter P. auch ein Teilnehmer aus einem meiner Seminare)
 
Diese Liste könnt ich jetzt weiter ausführen. Manchmal erinnert mich die Bildungsdiskussion an unsere Gespräche ob (Radio)Werbung wirkt. Na klar. Werbung wirkt, und wie – und mit Fortbildung ist es genau so.
 
Also los: melden Sie sich an, bei dem Seminar mit dem Sie schon länger liebäugeln.

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Piperle von Höllein

Es hat ein paar Jahre gedauert. Lange lag der Baukasten halb fertig im Keller. Aber sein Januar 2008 ist die Piper flugfähig. Mittlerweile ausgerüstet mit Hacker A20 und Lipo 1.300 mAh geht das Modell supergut. Sie hält auch bei Wind gut mit und macht viel Spaß. Im Bild meine (rot) Piper und im Hintergrund die von meinem guten Freund.

Ich fliege mein Piperle meistens in Hof am Quetschenweg und da kommen oft Spaziergänger vorbei. Einer fragte: “Fliegt der mit Batterie, oder mit Motor?”. – Ich mag Menschen, vor allem die aus Hof.

Piperle on ski

Dezember 2008, Piperle mit Carbonski von Schweighofer.at.

Ready for take of...

Ready for take off, erster Flug auf Ski gelungen, Befestigung noch provisorisch, aber s’musste halt gehen, solange der Schnee noch da war.

Piperle mit Motorattrappe

Piper Motorattrappe

Februar 2011: Makeover mit Motorattrappe

Kürzlich habe ich eine Schaumwaffel-Piper gesehen, die von der Größe her so ähnlich ist und viele Details, insbesondere eine klasse Motorattrappe hat.

Also habe ich mir bei modelis.at eine Motorhaube bestellt und die Motorattrappe ans Piperle gebaut. So gefällt sie mir noch besser.