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Friedrich Dürrenmatt: Der Richter und sein Henker

Warum jetzt diesen Dürrenmatt gelesen? Weil es ein Zufall war. Ein Stapel Bücher, nie wirklich betrachtet. Unscheinbarer Einband, dunkel, schmales Taschenbuch. Ich weiß nicht genau, was meine Aufmerksamkeit erregt hat. Vielleicht der Name Dürrenmatt. Wobei die erste Assotiation „dürr“ und „matt“ war (Spässle). Einmal in die Hand genommen sah ich, dass es eine Schullektüre war, also irgendwann einmal Pflicht für jemanden. Der Richter und sein Henker. Na, da wollte ich es wissen. Vorweg genommen, dieses Büchlein ist weder dürr noch matt sondern eher saftig und stark. Ich möchte sogar sagen: es kann dich weiter bringen, es kann deinen  moralischen Leitplanken stärken und ausrichten.

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Wir, die Kinder im Netz – Spiegel- oder Zerrbild?

Selbstbild und Fremdbild! Schein und Wirklichkeit. Geht manchmal zusammen – nicht oft. Mich bewegt grad das Essay von „Piotr Czerski: Wir, die Netz Kinder“. Das liest sich so aufgeklärt, so süß, so modern, so himmelblau…
Blauer Himmel
Ich finde den Beitrag unglaublich wichtig, da er die Wahrnehmung der jungen Generationen ausdrückt. Und gleichzeitig halte ich ihn für gefährlich, weil er übertüncht und schönmalt. Die Relität hat (mindestens) eine zweite Seite:
Sonne im Nebel
„Alles wird (von selbst) gut“. Zwei Texte, ein Selbstbild und ein Realitätscheck: