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„Die Bahn“ ist in „Die Zeit“ „Die Wahn“

Ich hatte diesen Artikel – mit sarkastischen Bemerkungen – schon fertig, als ich von dem Zugunglück in Sachsen-Anhalt am 29.01.2010 erfuhr. Dieses Unglück macht einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist die Bahn auf ein besseres Geleis zu heben. Bahnfahren ist lebensgefährlich.

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Verschwörung im Auftrag von Die Bahn – die Wanderbahn

Wir Zugreisende hören pausenlos von der „Störung im Betriebsablauf“ und manche glauben das auch. Aufgepasst, hinter dem Chaos steckt ein diabolischer Plan, eine hidden Agenda, reaktionäre Kräfte, eine Verschwörung, die uns in die Versklavung treiben will. Die Mächtigen bei „Die Bahn“ entscheiden über unser Leben, über Ankommen und Abfahren und delektieren sich an der Vernichtung von Produktivität und Lebenszeit. Auch die Zerstörung von Kapital und Motivation gehört zu den geheimen Absichten. Hier der Beweis, ein unachtsamer Mitarbeiter hat wohl versehentlich geleaked.

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Die verbale Karriere einer Verspätung

Ich bin Zugfahrer, Miteigentümer der Deutschen Bahn (als Bundesbürger ist man das), Kunde der Bahn und leidenschaftlich an Sprache interessiert. Und deshalb ärgert mich der Umgang der Bahnmitarbeiter mit unserer Sprache so sehr. Ein Beispiel: 19.10.2010 Franken-Sachsenexpress 06:31 von Hof nach Nürnberg. Die Ansagen lauteten:

  • In Hof: Wegen Störungen im Betriebsablauf haben wir Verspätung.
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Heizung defekt – Zustieg nur mit gültiger Fahrkarte

RE von Nürnberg nach Hof, 20.02.2009, 21:48Es ist ein Jammer mit „Die Bahn – Zukunft gestalten“. Seien Sie versichert, hier lesen Sie wirklich nur die dicksten Hämmer, die mir mit „Die Bahn“ so widerfahren. Also heute, 20.02.2009: Ich komme aus Wien mit dem ICE nach Nürnberg und nehme den „Letzten“ nach Hof. Freitag abend, 21:48 Uhr. Und dann das: Heizung defekt?!?! Außentemperatur um die 0 Grad. Und: keine Alternativen mehr. Diese Triebwagen taugen einfach nichts. Kupplung, Klimaanlage, Türen, Heizung, Motoren, Neigetechnik… alles windiger Scheißendreck! Szenen wie in der Transsibirischen Eisenbahn. Einen Zettel (ausgedruckt!) können die „lowbrainer“ von „Die Bahn“ drankleben, streiken können sie, den vollen Fahrpreis abrechnen können sie: die Technik aber kriegen sie nicht in den Griff. Und wie es den Fahrgästen geht? Völlig uninteressant. Dabei wäre es so wertvoll, eine funktionierende Bahn zu haben. Dass bei der Truppe ein paar Weichen falsch gestellt sind erkennt man auch an diesem dämlichen Zukunftsslogan. Richtig muss der heißen: „Bahn gestalten – die Zukunft!