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Facebook Page vs. WebSite – Traffic Trend

Offenbar verlieren WebSites Traffic an Fracebook. Das wurde jetzt durch eine Studie (webtrends) nachgewiesen (siehe auch Facebookbiz.de)  . Die Studie ist umstritten, da der Auftraggeber selber ein starkes Social-Media-Interesse hat. Anyway. Der Trend ist deutlich. Facebook zieht Nutzer und Traffic. Ist ja auch klar. Denn jeder Mensch macht am Tag eine bestimmte Anzahl von Klicks (wenn es nur im Hirn genauso oft klick machen würde…) Und zur Zeit machen Menschen die Klicks eben mehr bei Facebook. Und da können die in der Zeit ihre Klicks nicht anderswo machen.

Was bedeutet das (ungeordnet):

  • Nutzer sind treulose Tomaten. Sie sind selbstbezogen und klicken dort wo es Spaß macht und der Nutzen stimmt. Das ist eine gute Nachricht weil dadurch das Spiel wieder offener wird. Nicht mehr die Top-Platzierung auf den Google-SERPS entscheidet. Vielleicht wieder die Qualität.
  • The Product is the Message! (Marshall McHohenberger, Spässle) Produkte und Dienstleistungen sind Botschaften die nicht nur über Läden verkauft werden, sondern die auch noch einen Kommunikations- und Unterhaltungswert haben. Dadurch entsteht eine eigene Produkt-Mediale Reichweite. Klassische Medien aufgemerkt!
  • Man braucht eine funktionierende Seite bei Facebook. Am besten kombiniert mit der Place-Page und mit aktiver Betreuung durch Leute, die eine Konversation machen können.
  • Man braucht trotzdem eine gute WebSite. Denn Search ist nach wie vor unglaublich stark. Und komplexere Inhalte brauchen Raum.
  • Du musst flexibel sein. Und auf allen (den wichtigen breiten und den speziellen vertikalen) Kanälen präsent sein. Besetze die Knotenpunkte im Netz. Stelle Schilder, Wegweiser und
  • Kompetenz im Erkennen von Trends. Wohin zieht es die Nutzer als nächstes? Vielleicht auch Interpretationsfähigkeit: Was bedeutet das denn alles jetzt wieder…

Ach ja, und Umsetzungsressourcen. Was im Augenblick (m)ein echtes Problem ist. 😉

PS: Die Studie als Download bei adgregate.com.

3 Kommentare

  1. Genau so´sts. Allerdings: Das Spiel wird nur vorübergehend offener, solange bis Facebook anfangen wird, Dinge stärker zu reglementieren oder zu verbieten. Jedenfalls vielleicht. Also imho könnte das ein Fall werden von Regen und Traufe und so…

    • Hermann Hohenberger 23. März 2011 um 14:49 Antworten

      Mit Sicherheit. Ich denke eben, dass es weitere Welten geben wird. Nach Facebook kommt Facevideo, nach Foursquare Fivesquare, nach Twitter… Sicher ist nur, dass die traditionellen "Medienhäuser" diese Welten nicht erfinden werden.

  2. Product ist King! Wenn man den Nutzer auf der eigenen Webseite überzeugen kann, warum soll er dann auf der Facebook-Seite rumklicken.

    Man muss eben mit dem eigenen Produkt überzeugen und nichts anderes macht Facebook mit Facebook als Produkt.

    Es gibt auch noch schöne Studien, wie oft ein Fan einer Seite, diese bei Facebook besucht und die Anzahl der Besuche geht stetig gegen 1.

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