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Erpressung mit Bewertungen

Usecase: Man geht als Reisegruppe in ein Hotel und schlägt an der Rezeption vor, dass man einen besseren Preis braucht. Für den Fall, die Hotelmitarbeiter lehnen ab, lässt man durchblicken, dass man dann halt auf verschiedenen Bewertungsportalen negative Bewertungen schreiben würde… ohne Spaß, das gibt es.

Erpressung mit Bewertungen
Als ich vor zwei Jahren den Artikel „Bombensache: Empfehlungsmarketing by Mafia“ geschrieben hatte, hielt ich das noch für einen Scherz. Mittlerweile muss man aber davon ausgehen, dass mit Bewertungen Schindluder in alle möglichen Richtungen getrieben wird. Wobei mir das Wort „Schindluder“ für die oben genannten Schnorrer passend erscheint. Genau genommen ist das Erpressung und für Hotels wirklich ein Problem. Bewertungen im Internet sind höchst buchungsrelevant.

Was tun? Aufmerksam sein, das Thema offensiv angehen, mindestens schon mal einen Google-Alert auf den eigenen Namen setzen, Gäste und Kunden um Feedback und Bewertungen bitten. Anleitungen über den Umgang mit Bewertungen gibt es im Internet. Gute Bewertungsportale führen einen Dialog mit Leuten die Bewertungen schreiben und den bewerteten Unternehmen. Das heißt, da sind Mitarbeiter die lesen und die Bewertung bewerten. Hinweis für Unternehmen: sollte etwas komisches im Internet stehen, erst normal an das Portal wenden, die Rechtsanwälte kann man später immer noch bemühen. Spart viel Geld und Ärger.

Für alle die sich mit dem Gedanken tragen dieses Mittel in der Preisverhandlung vorzutragen sei der Hinweis erlaubt: NO GO. Das ist Drohung, Erpressung, das ist unterste Schublade, verboten und kann und muss  bestraft werden.

Für alle Unternehmungen sei ein Rat erlaubt. Restaurants, Reisen und Hotels werden am häufigsten bewertet – noch – alle anderen Branchen ziehen nach. 45% aller Internetnutzer bewerten und kommentieren Produkte und Dienstleistungen.

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