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all business is local – also mindestens 70% – sagt Google

Marissa Mayer, (Google Inc. Vice President of Search Products & User Experience) hat am Dienstag bei einer Konferenz in Carlsbad erklärt, dass Verbraucher 70% ihres verfügbaren Einkommens innerhalb 5 Meilen um ihren Lebensmittelpunkt ausgeben. (Aha!)

Consumers spend about 70 percent of their expendable income within five miles of home, giving Google an opportunity to translate local search results into advertising revenue, Mayer said. (Google urges developers to focus on local searches)

Und darum kümmert sich jetzt Google. Die Programmierer haben den Befehl bekommen „were urged to“ (das ist deutlich) Modelle zu entwickeln, wie diese 70% Business werblich bedient werden können. Aufgepasst! Da kommt noch eine Hammer-Nummer auf regionale Medien zu. Wir können davon ausgehen, dass Google Angebote vorlegen wird. Und Google wird diese Angebote in den Markt tragen, Google kann genügend Werbedruck in eigener Sache entfalten, 85% Reichweite!

Zwei Gedanken – bitte folgen:

  1. 70% des Business ist innerhalb der 5 Meilenzone. Ist das nicht ein schönes Statement und Argument für alle regional aufgestellten Medien. Hier brummt der Bär, hier muss man werben, hier, in den lokalen Medien: Gelbe Seiten, Lokalradios wie Hitradio N1, Lokalfernsehen wie TV-Oberfranken oder wie Der Marktspiegel, ein regionales Anzeigenblatt: unverzichtbar für lokale Werbetreibende. Bei aller Online-Euphorie, wer Bälle ins Tor schießen will muss lokale Medien belegen.
  2. 30% des Umsatzes sind allerdings schon außerhalb der 5 Meilen-Zone – anwachsend. Online-Shopping, Online-Auktionen, Online-Banking, Online-Börsen, von der Unterhose bis zum Auto, von den Marken-Turnschuhen bis hin zu Lebensmitteln. Diesem Umsatz gilt es regionale Werbeangebote zu machen.

Glücklicherweise können lokale Medien mittlerweile über regionale Grenzen gehen, ebenso wie globale Medien in die regionalen Märkte einbrechen (werden). Besser wir gewöhnen uns dran. Besser die regionalen Medien bauen ihren Traffic jetzt aus, bevor Google die dann auch noch alimentieren muss.

Credits to huenemoor for tweet and wombel for retweet.

3 Kommentare

  1. Pingback: Kennstdueinen.de Blog

  2. Guter Vorschlag!

    Das Thema lokale Suche ist in den US nun schon seit einigen Jahren in vollem Gange. Lokale Business-Plattformen wie Reachlocal.com oder Yodle.com steigern ihren Umsatz bereits seit einer Weile exponentiell. Hinzu kommt das Phänomen "Hyperlokalität", was im sich um Windschatten von globaler News-Distribution als lokales Informations "Gegengewicht" zunehmend verbreitet.

    Wer einen regelmäßigen Blick auf die Google SERPs zu lokalen Keywordkombinationen wirft und dazu noch den SISTRIX Sichtbarkeits-Index der lokalen Branchenverzeichnisse und Bewertungsplattformen berücksichtigt, der kommt nicht umhin, dass die lokale Suche sich mehr denn je ein zu einem spannenden, aber auch hart umkämpften Suchumfeld entwickeln wird.

    Da gleichzeitig die Nutzer immer bessere Ergebnisse von Google erhalten und sich daraus eine positive Nutzererfahrung ableiten lässt, werden künftig noch weitaus mehr lokale Suchanfragen gestellt werden, was wiederum das Traffic-Potential im lokalen Suchumfeld weiter anwachsen lässt.

    Ein Engagement im lokalen Google AdWords Markt ist daher aktuell für lokale Dienstleister und Betriebe recht effizient.

    Mehr dazu in unserem Blog: http://blog.kennstdueinen.de/2009/09/neukundengew

    Gruß,
    Sebastian

  3. Pingback: Hyperlocal: der Total Lokal Megatrend « Hermann Hohenberger Blog

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